Pixel 6 und Pixel 7 gehen beim November-Update leer aus
Google hat Anfang November sowohl ein neues Pixel Feature Drop als auch das aktuelle Android-Sicherheitsupdate verteilt. Auffällig dabei: Die Pixel-6- und Pixel-7-Modelle tauchten auf der Update-Liste nicht auf. Während das Pixel 7a berücksichtigt wurde, bekamen die beiden Serien keinerlei Aktualisierung – obwohl sie offiziell weiterhin unterstützt werden. Das sorgt für neue Fragen zur Update-Strategie von Google.
Kein Patch für Pixel 6 & Pixel 7 – was steckt dahinter?
Als die Update-Pakete veröffentlicht wurden, fehlten die Pixel-6- und Pixel-7-Geräte erstmals komplett in der monatlichen Übersicht. Damit ist klar: Google behandelt die Modelle mittlerweile anders als die neueren Pixel-Generationen.
Auf Nachfrage bestätigte das Unternehmen zwar den fortlaufenden Support, wich aber einer klaren Aussage zur Frequenz aus. Statt einer direkten Antwort verwies Google lediglich darauf, dass alle unterstützten Geräte weiterhin Sicherheitsupdates, Feature Drops und neue Android-Versionen erhalten – irgendwann innerhalb der zugesagten Supportdauer.
Die fehlende Präzisierung legt nahe: Monatliche Updates sind für diese beiden Serien wohl nicht mehr vorgesehen.
Ein Blick auf die vergangen Monate zeigt ein Muster
Die Pausen wirken nicht zufällig. Betrachtet man die Rollouts der letzten Monate, zeichnet sich eine deutliche Linie ab:
- Pixel 6/6 Pro: Juli ausgelassen, Updates im August und September, danach wieder Stillstand im Oktober und November.
- Pixel 7/7 Pro: Im November erstmals gar nicht mehr erwähnt, obwohl das technisch identische Pixel 7a ein Update bekam.
Damit entfernt sich Google von seinem früheren „alle Modelle gleichzeitig“-Ansatz und priorisiert neuere Geräte bei monatlichen Aktualisierungen.
Unterstützung bleibt bestehen – aber nicht mehr im Monats-Takt
Zwar garantiert Google beiden Serien insgesamt fünf Jahre Support, doch das bedeutet lediglich irgendeine Form von Updates innerhalb dieser Zeit. Eine monatliche Lieferung wurde nie schriftlich zugesagt. Rein formal hält Google damit sein Versprechen weiterhin ein, auch wenn viele Nutzer etwas anderes erwartet hatten.
Im Klartext: Pixel 6 und Pixel 7 bekommen ihre Updates – aber nicht mehr zuverlässig zum Monatsanfang.

Feature-Drop-Funktionen kommen später
Trotz der Verzögerung sollen die Geräte einige Neuerungen aus dem aktuellen Feature Drop erhalten. Google scheint diese jedoch zu sammeln und gebündelt nachzureichen. Interne Hinweise und Erfahrungswerte deuten darauf hin, dass ein größeres Paket im Dezember erscheinen könnte.
Meinung: Google riskiert Vertrauen seiner treuesten Nutzer
Die Entscheidung, ältere Pixel-Modelle unregelmäßig zu aktualisieren, wirkt wenig transparent. Gerade Pixel-Kunden haben sich über Jahre an einen klaren monatlichen Rhythmus gewöhnt – ein Alleinstellungsmerkmal, das Google nun stillschweigend aufweicht.
Technisch wären Updates zeitnah weiterhin möglich, daher macht dieser Kurswechsel einen fragwürdigen Eindruck. Wer ein Pixel-Smartphone wegen des verlässlichen Software-Supports gekauft hat, dürfte sich zurecht fragen, ob zukünftige Modelle nach ein paar Jahren das gleiche Schicksal treffen.















2 Kommentare
Als Betroffener mit einem vor knapp 6 Monaten gekauften 7 pro hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Wobei man natürlich auch ehrlich sagen muss, dass bei den meisten anderen Updates im 2-Monats-Takt ein feuchter Traum wären.
Hallo Kim,
das ist gut nachvollziehbar. Ich gehe davon aus, dass viele Pixel 6 und 7 Nutzer dieses Vorgehen bemängeln werden. Bleibt wohl nur zu hoffen, dass Google die Update-Frequenz gegebenenfalls wieder anzieht. Bisher ist ja nichts in Stein gemeißelt… zumindest hält sich Google mit Aussagen dazu bedeckt.
Lieben Dank für dein Kommentar!
Viele Grüße
Benni