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Nothing OS 4.0 veröffentlicht: Android 16 macht Glyph smarter & bringt neues Design

Nothing veröffentlicht Android 16: Nothing OS 4.0 bringt umfassende UI-Neuerungen & smartere Glyph-Funktionen

Nothing hat mit dem Rollout von Nothing OS 4.0 begonnen – dem großen Update, das Android 16 auf die Nothing-Smartphones bringt. Doch anstatt einer einfachen Versionsanpassung liefert die neue Software zahlreiche Designänderungen, Systemoptimierungen und erweiterte KI- und Glyph-Features, die das Nutzererlebnis spürbar weiterentwickeln.

Neues Design & optimierte Bedienung: Das bietet Nothing OS 4.0

Mit OS 4.0 führt Nothing eine Reihe von Anpassungen ein, die das gesamte System frischer und funktionaler wirken lassen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Visuelle Veränderungen

  • komplett überarbeitete Icons der eigenen Apps
  • aktualisierte Symbole in der Statusleiste
  • neue, klarere Lock-Screen-Uhren
  • zusätzliche Widget-Größen für die offiziellen Nothing-Widgets

Bedienung & Performance

  • spürbar schnellere Übergänge und Animationen
  • haptisches Feedback beim Einstellen der Lautstärke
  • schwebende Apps lassen sich jetzt seitlich am Display platzieren
  • Icons im App-Drawer können ausgeblendet werden (weiterhin per Suche auffindbar)

Neue Systemfunktionen

  • erweiterte Suchoptionen für die systemweite Suche
  • „Essential Apps“: automatisch generierte KI-Widgets
  • neues AI Dashboard mit smarten Kurzinfos
  • „Essential Memory“ für den geschützten Bereich „Essential Space“ (folgt später)
  • „Extra Dark Mode“ für ein noch dunkleres Interface
Bildquelle: Nothing

Glyph Progress: Die Glyph-Rückseite wird endlich funktionaler

Ein großer Fokus von Nothing OS 4.0 liegt auf der Weiterentwicklung der bekannten Glyph-Elemente. Durch Android 16 kann Nothing nun deutlich breiter auf App-Infos zugreifen, wodurch „Glyph Progress“ viel nützlicher wird.

Die Idee dahinter:
Fortschritte von Diensten wie Lieferungen, Fahrdiensten, Timern oder ähnlichen Live-Aktualisierungen erscheinen gleichzeitig auf dem normalen Display und über Lichtanimationen bzw. Slider auf der Rückseite.

  • Ältere Modelle nutzen dafür ausschließlich die LED-Segmente.
  • Das Nothing Phone (3) zeigt zusätzlich einen echten Fortschrittsbalken auf dem Glyph-Display.

Nothing betont, dass man dank Android 16 nun nicht mehr auf einzelne App-Partnerschaften angewiesen ist. Künftig sollen fast alle Apps, die Live Updates unterstützen, automatisch mit Glyph Progress funktionieren.

Damit rücken die Glyphs ein Stück näher an einen echten „Ambient-Status-Monitor“ heran – statt nur ein optisches Gimmick zu sein.

Exklusive Neuerungen für das Nothing Phone (3)

Das aktuelle Flaggschiff erhält mit OS 4.0 einige zusätzliche Extras:

  • ein zweites „Glyph Mirror Selfie“, das automatisch gespeichert wird
  • Flip-to-Glyph kann nun zwischen Vibrations- und Stummmodus wechseln
  • neuer Pocket Mode, der die Rückseitenanzeigen in der Hosentasche deaktiviert
  • zusätzliche Glyph-Spielereien wie Hourglass und Lunar Cycle

Der Pocket Mode wirkt dabei wie eine Funktion, die eigentlich schon bei der Einführung der Glyph Matrix hätte existieren müssen.

Bildquelle: Nothing

Rollout-Plan für Nothing OS 4.0

  • Sofort verfügbar: Nothing Phone (3)
  • In den nächsten Wochen: weitere Nothing-Geräte
  • Bis Ende 2025: alle CMF-Phones
  • Anfang 2026: Nothing Phone (3a) Lite

Das 3a Lite muss damit am längsten warten – was angesichts der jüngsten Kritik rund um die Werbeeinblendungen auf dem Lockscreen überraschend ist.

Meine Einschätzung

Nothing OS 4.0 zeigt klar, dass sich das Unternehmen zunehmend auf echte Software-Mehrwerte konzentriert. Während die Glyph-Funktionen anfangs eher ein optisches Alleinstellungsmerkmal waren, entwickelt Nothing sie langsam zu einem praktischen UI-Element weiter.

Das Update wirkt durchdacht, visuell stimmiger und technisch reifer – besonders die Integration der Live Updates könnte langfristig ein echtes Alltags-Feature werden.

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