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Clicks Communicator vorgestellt: Android-Handy mit echter QWERTY-Tastatur

Clicks Communicator: Ein neues Android-Smartphone mit richtiger Tastatur

Clicks, das Unternehmen hinter beliebten physischen Tastatur-Zubehörteilen für Smartphones, betritt 2026 erstmals die Welt der eigenständigen Mobiltelefone. Mit dem Clicks Communicator wollen die Kalifornier ein Gerät anbieten, das klassische physische Eingabe mit moderner Android-Funktionalität verbindet und damit eine ganz eigene Nische zwischen klassischen Smartphones und Productivity-Tools besetzt.

Ein Smartphone für praktische Kommunikation

Im Kern stellt der Clicks Communicator ein modernes Android Gerät mit vollwertiger QWERTY-Tastatur dar. Anders als bei heutigen Touch-First-Smartphones rückt hier die physische Eingabe wieder in den Mittelpunkt. Ein 4,03-Zoll-OLED-Display sitzt über der Tastatur, die nicht nur typisches Tippen ermöglicht, sondern auch als Touchpad zur Navigation dient.

Clicks sieht das Gerät bewusst nicht als direkten Konkurrenten zu High-End-Flaggschiffen wie dem iPhone oder Galaxy-Lineup. Vielmehr ist der Communicator ein Zweitgerät oder Productivity-Werkzeug, das sich auf Messaging, E-Mail und Kommunikation konzentriert, anstatt Social-Media-Feeds oder Entertainment-Apps in den Vordergrund zu stellen.

Entsprechend setzt das Gerät auf eine minimalistische Android-16-Erfahrung mit einem angepassten Launcher, der Nachrichten und Chats in einer übersichtlichen Liste statt in einem traditionellen App-Grid darstellt.

Clicks Communicator: Technik und Hardware-Details

Auch wenn der Fokus auf Kommunikation liegt, bietet der Communicator solide Spezifikationen:

  • Display: 4,03-Zoll OLED mit 1080 x 1200 Pixeln
  • Konnektivität: 5G, 4G, NFC, Wi-Fi und Bluetooth – komplett mit eSIM- und physischer SIM-Unterstützung
  • Speicher: 256 GB interner Speicher, erweiterbar per MicroSD bis 2 TB
  • Kamera: 50 MP Rückkamera, 24 MP Frontkamera
  • Akku: 4000 mAh mit Unterstützung für Qi2-Laden
  • Software: Android 16 mit zugesagten zwei Android-Upgrades und fünf Jahren Sicherheitsupdates

Im Gegensatz zu vielen modernen Smartphones bleibt ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss erhalten, und sogar ein physischer Kill Switch für Stummschaltung findet sich am Gerät. Eine Funktion, die bei alten BlackBerry-Geräten oft geschätzt wurde.

Bildquelle: Clicks

Fokus statt Ablenkung: Weniger Social Media, mehr Messaging

Was den Communicator wirklich von Standard-Smartphones unterscheidet, ist die konsequente Ausrichtung auf effiziente Kommunikation und reduzierte Ablenkung. Clicks hat bewusst soziale Netzwerk-Apps oder Entertainment-Überschuss aus dem Produktfokus herausgenommen. Stattdessen stehen E-Mail, SMS, Messaging-Apps wie WhatsApp, Telegram und Slack im Zentrum des Geräts.

Ein weiteres Merkmal ist die Signal-LED am Gehäuserahmen, die farbcodierte Benachrichtigungen anzeigt, ohne dass du das Gerät aktiv einschalten musst. Diese Idee erinnert an frühere Funktionen aus der Smartphone-Geschichte, die heutzutage oft fehlen, aber vielen damals sehr praktisch erschienen.

Preisfrage und Stellung im Markt

Der Listenpreis des Communicators liegt bei 499 US-Dollar, wobei Vorbesteller mit 199 Dollar Vorauszahlung den Preis auf insgesamt 399 Dollar reduzieren können. Für ein Gerät, das in erster Linie auf Kommunikation und begrenzte Ablenkung setzt, ist das kein niedriger Einstiegspreis.. Zumal technisch vergleichbare Mittelklasse-Smartphones teilweise ähnliches oder sogar mehr bieten.

Gleichzeitig ist dies ein interessanter Schritt: Clicks adressiert damit nicht den Massenmarkt, sondern eine Zielgruppe mit klarer Präferenz für Produktivität, Tastatur-Erlebnis und Fokus. Die Vermarktung erinnert an eine kleine, aber sehr engagierte Community, wie man sie etwa von BlackBerry-Fans kennt.

Bildquelle: Clicks

Endlich wieder eine echte QWERTY Tastatur

Wenn du dich von deinem aktuellen Smartphone öfter ablenken lässt und dir eine konzentriertere Kommunikationserfahrung wünschst, könnte der Communicator tatsächlich eine interessante Lösung sein. Für Pendler, Viel-Schreiber oder Menschen, die beruflich viele Nachrichten jonglieren müssen, bietet die physische Tastatur eine gefühlte Effizienz, die reine Touch-Geräte oft nicht erreichen.

Gleichzeitig zeigt dieser Launch einen Trend zurück zu spezialisierten Geräten, der sich gegen die Monokultur riesiger Touchscreens richtet. Vielleicht erleben wir gerade ein kleines Revival klassischer Eingabegeräte im Smartphone-Bereich. Die kommenden Monate und das Nutzerfeedback nach dem Verkaufsstart werden zeigen, ob diese Idee ein Hit wird oder sich das Blackberry-Prinzip weiterhin nicht durchsetzen kann.

Der Clicks Communicator soll „später dieses Jahr“ an erste Kunden versendet werden. Vorbesteller werden dabei natürlich bevorzugt behandelt. Die vergünstigte Vorbestellung ist bis zum 27. Februar offen.

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