Samsung Galaxy A37: Früher Benchmark-Leak bestätigt Exynos-Wechsel
Samsung bereitet aktuell mehrere neue Modelle seiner Galaxy-A-Reihe vor – darunter das Galaxy A57, A27 und auch das kommende Galaxy A37. Zu letzterem sind nun erstmals konkrete Leistungsdaten aufgetaucht. Ein frischer Eintrag auf Geekbench liefert spannende Hinweise darauf, wie Samsung das Gerät im kommenden Jahr positionieren möchte.
Erste Spur: Galaxy A37 taucht nach Server-Leak erneut auf
Bereits vor einigen Wochen war das Galaxy A37 in Samsungs interner Serverstruktur aufgefallen, was als erstes Zeichen für einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand galt. Jetzt ist ein weiterer Hinweis aufgetaucht: Der Midranger wurde in der Datenbank von Geekbench entdeckt – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Samsung die Leistungsoptimierung bereits testet.
Der Benchmark-Eintrag stammt von Leaker Mohammed Khatri, der solche Entdeckungen regelmäßig veröffentlicht.
Samsung vollzieht Wechsel: Exynos 1480 statt Snapdragon
Der möglicherweise wichtigste Punkt des neuen Leaks betrifft den verbauten Prozessor. Während der aktuelle Galaxy A36 auf Qualcomms Snapdragon 6 Gen 3 setzt, testet Samsung den A37 laut Geekbench mit dem Exynos 1480 – einem Chip, der bisher ausschließlich in höherpreisigen Geräten wie dem Galaxy A55 zu finden war.
Dieser Schritt würde gut zu Samsungs jüngster Strategie passen: Die firmeneigenen Exynos-SoCs sollen wieder stärker im Portfolio verankert werden, auch in der Mittelklasse.

Technische Basis: Was der Exynos 1480 mitbringt
Der Exynos 1480 basiert auf einem 4-nm-Prozess und kombiniert:
- vier Performance-Kerne (2,75 GHz)
- vier Effizienz-Kerne (2,05 GHz)
- eine GPU auf AMD-RDNA-Basis (Xclipse 530)
Gerade die Grafikleistung gilt als großer Vorteil des Chips. Im Vergleich zu vielen Snapdragon-Alternativen dieser Preisklasse liefert die Xclipse-GPU eine spürbar bessere Performance bei Spielen und grafiklastigen Anwendungen.
Auch interessant: Samsung Galaxy A54 erhält November 2025 Update: Sicherheitspatch startet
Benchmark-Werte: Spürbares Upgrade gegenüber dem Vorgänger
Die Geekbench-Tests zeigen:
- 1.158 Punkte im Single-Core
- 3.401 Punkte im Multi-Core
Damit liegt das A37 im Schnitt rund 15 % über den Werten des Galaxy A36. Im Alltag sollte sich das durch flüssigere Übergänge, stabilere Multitasking-Leistung und mehr Reserven für Apps bemerkbar machen. Auch die GPU dürfte für ein sichtbar besseres Gaming-Erlebnis sorgen.
Das getestete Gerät verfügte über 6 GB RAM. Erfahrungsgemäß wird Samsung zum Marktstart jedoch weitere Varianten anbieten – vermutlich mit 8 GB RAM sowie 128 oder 256 GB Speicher. Ob Samsung auf schnelleres UFS 3.1 upgraden wird oder bei UFS 2.2 bleibt, ist noch unklar.

Marktstart: Wann das Galaxy A37 offiziell erscheinen dürfte
Das Galaxy A37 ist nicht das einzige Gerät, das derzeit durchs Leak-Netz geistert. Auch zu den Modellen Galaxy A57 und A27 gab es zuletzt erste Hinweise. Beobachter rechnen damit, dass Samsung alle drei Geräte im Frühjahr 2026 – wahrscheinlich im März oder April – gemeinsam präsentieren wird.
Einschätzung: Das A37 könnte stärker aufgestellt sein als erwartet
Obwohl noch viele Details fehlen, zeichnet sich bereits jetzt ein klarer Trend ab:
- Samsung stärkt den Einsatz eigener Chips in der Mittelklasse.
- Der Exynos 1480 bringt das A37 näher an Geräte wie das A55 heran.
- Die Benchmark-Werte deuten auf ein solides Leistungsplus hin.
Damit dürfte das Galaxy A37 ein deutlich attraktiveres Gesamtpaket bieten als sein Vorgänger – besonders für Nutzer, die Wert auf Performance und GPU-Power legen.
Weitere Infos folgen, sobald die nächsten Leaks auftauchen.













