KI direkt auf dem Smartphone: Wie der neue Exynos 2600 mit Nota AI arbeitet
Wenn du dich fragst, wie künstliche Intelligenz in nächster Generation von Smartphones funktionieren wird, dann lohnt ein Blick auf den neuen Samsung Exynos 2600. Dieser Prozessor wird nicht nur eine Leistungssteigerung bringen, sondern auch den Weg zu deutlich smarterer KI-Nutzung direkt auf dem Gerät ebnen. Das ist ein entscheidender Schritt weg von reiner Cloud-Verarbeitung zu echter On-Device-Intelligenz, die schnell, sicher und ohne permanente Internetanbindung arbeitet.
Exynos 2600: Die Zusammenarbeit mit Nota AI
Samsung hat sich beim Exynos 2600 nicht ausschließlich auf mehr Leistung konzentriert. Stattdessen hat das Unternehmen seine eigene Strategie erweitert, indem es mit Nota AI, einem südkoreanischen KI-Optimierungs-Startup, zusammenarbeitet. Nota AI liefert mit seiner Netspresso-Plattform einen Technologie-Stack, der KI-Modelle um bis zu 90 Prozent schrumpft, ohne dabei Genauigkeit zu verlieren. Damit lassen sich selbst große KI-Modelle direkt lokal auf dem Smartphone ausführen – ein Vorteil gegenüber klassischen Cloud-basierten Systemen.
Du als Nutzer profitierst dann von leistungsfähigen Funktionen ohne ständige Datenverbindung. Damit wird die KI-Erfahrung nicht nur schneller, sondern auch datenschutzfreundlicher, weil sensible Daten auf dem Gerät bleiben.
Was der Exynos 2600 sonst noch mitbringt
Hardware-seitig ist der Exynos 2600 ein großer Schritt nach vorne:
- 2-Nanometer-Fertigung: Als weltweit erster Smartphone-Chip in diesem Verfahren soll er Energieeffizienz und Performance deutlich verbessern.
- 10-Kern-CPU und neue ARM-Architektur: Samsung hat modernere CPU-Kerndesigns integriert, um sowohl Single-Core- als auch Multi-Core-Workloads schneller abzuwickeln.
- Neue GPU-Architektur: Die Xclipse 960-GPU bringt laut Leaks eine spürbare Grafik- und KI-Beschleunigung.
- Erweiterte NPU-Leistung: Die neuronale Recheneinheit soll KI-Tasks gegenüber dem Vorgänger um über 100 Prozent schneller ausführen können.
Besonders spannend ist die Heat Path Block-Technologie (HPB), die das thermische Management verbessern soll. Das kann langfristig zu stabileren Leistungswerten führen, wenn du das Gerät über längere Zeit intensiv nutzt – sei es beim Gaming oder bei KI-basierenden Anwendungen.

Was dir als Nutzer auffallen könnte
Die technische Seite ist beeindruckend, aber was heißt das für dich im Alltag? Mit einem Exynos 2600 könntest du zum Beispiel erleben:
- Deutlich schnellere KI-Funktionen in Kamera und Foto-Apps
Schon heute nutzen Smartphones KI für Szenenerkennung oder Rauschunterdrückung. Der Exynos 2600 legt hier die Grundlage für komplexere Modelle, die selbst große KI-Berechnungen lokal ausführen können. - Offline-Generative KI-Features
Du wirst nicht mehr zwingend online sein müssen, um generative KI-Aufgaben wie Text- oder Bilderzeugung auszuführen, weil große Modelle direkt auf dem Smartphone laufen. - Schnellere und präzisere Reaktionen
On-Device-KI bedeutet auch geringere Latenz: Sprach- und Gestenbefehle, Objekt- oder Text-Erkennung und andere Echtzeit-Funktionen laufen schneller und flüssiger.
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On-Device-KI: Samsung holt auf
Bisher war Samsung in puncto On-Device-KI hinter anderen großen Android-Herstellern wie Google zurück, die stark in KI-Hardware und Software investiert haben. Der Exynos 2600 könnte die Strategie jetzt neu justieren. Mittlerweile integriert Samsung eigene Galaxy-AI-Funktionen tiefer in One-UI-Software.
Gleichzeitig zeigt die engere Zusammenarbeit mit Spezialfirmen wie Nota AI, dass Exynos-Chips nicht nur leistungsstärker werden sollen, sondern auch smarter. Der Fokus verschiebt sich von reiner Rechenleistung hin zu intelligentem Betrieb und effizienter Nutzung. Das könnte Samsung helfen, sich langfristig von anderen Hardware-Wettbewerbern abzugrenzen.
Ein Blick in die Zukunft des Exynos 2600
Der Exynos 2600 könnte der Baustein für ein Ökosystem werden, in dem KI-Anwendungen für Nutzer natürlicher und unmittelbarer funktionieren – unabhängig von Netz- oder Serververbindungen. Das ist nicht bloß ein technischer Fortschritt, sondern ein Schritt in Richtung persönlichere und privatsphärenorientierte KI.
Vielleicht sehen wir also mit dem Galaxy S26 die ersten KI-Features, die ohne Netz funktionieren und dennoch volle Leistung bieten.
Was haltet ihr davon? Gerade aus Datenschutz-Sicht ist das meiner Meinung nach eine tolle Sache. Empfindliche Daten müssen nicht erst auf verschiedenen Servern verarbeitet werden, bis die KI eine Information ausspuckt. Stattdessen passiert alles auf eurem Galaxy. Das heißt letztendlich: Eure Daten bleiben dort, wo sie hingehören: Auf eurem Smartphone, nicht in der Cloud.
- Kostenlose Garantieverlängerung auf 30 Monate (2,5 Jahre) – gültig für Kunden, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.¹⁵
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