Samsung Galaxy A57: Erste Zeichen für ein flexibles OLED-Display von TCL CSOT
Samsung könnte beim kommenden Galaxy A57 ein wichtiges Stück seiner Display-Strategie neu ausrichten. Laut aktuellen Berichten plant das Unternehmen, den Bildschirmteil nicht ausschließlich von seiner eigenen Tochterfirma Samsung Display zu beziehen, sondern erstmals flexible OLED-Panels von TCL CSOT einzusetzen.
Flexible OLED-Displays im Mittelklasse-Segment
Samsung hat in der Vergangenheit bei der Galaxy-A-Serie traditionell auf starre OLED-Panels gesetzt. Diese basieren auf Glas und sind im Vergleich zu flexiblen Varianten etwas schwerer und mit breiteren Displayrändern verbunden. Die möglichen neuen Panels von TCL CSOT hingegen nutzen flexible OLED-Technologie. Flexible OLED-Displays werden auf einem biegsamen Kunststoffsubstrat aufgebaut. Das erlaubt nicht nur dünnere Ränder, sondern auch robustere Bildschirmstrukturen und potenziell leichtere Geräte.
Ein Wechsel hin zu flexiblen Displays wäre ein bemerkenswerter Schritt für ein Mittelklasse-Smartphone wie das Galaxy A57. Bislang war diese Technologie eher Premiummodellen oder sogar faltbaren Smartphones vorbehalten.
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Was bedeutet die Zusammenarbeit mit TCL CSOT?
TCL CSOT gehört zu den größten Display-Herstellern weltweit und versorgt unter anderem verschiedene Smartphone-Brands mit OLED-Panels. Die Aufnahme als zweiter Lieferant neben Samsung Display könnte zwei Hauptgründe haben: Kostenkontrolle und Produktionsflexibilität. Durch die Diversifizierung der Lieferkette kann Samsung Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig Preisdruck aufrechterhalten, ohne die Margen zu stark zu belasten.
Für TCL CSOT selbst wäre das Galaxy A57-Projekt eine große Sache. Bisher hat das Unternehmen eher Displays für günstige oder untere Mittelklassegeräte geliefert. Ein Auftrag dieser Größenordnung signalisiert nicht nur Vertrauen in die Qualität der Panels, sondern kann auch die Position von TCL CSOT im globalen Displaymarkt stärken.

Welche Auswirkungen könnte das für Käufer haben?
Beim Galaxy A57 wird neben dem Display auch bei anderen Kernkomponenten mit Verbesserungen gerechnet. Das Gerät dürfte einen 6,7-Zoll-Bildschirm mit 120 Hz Bildwiederholrate behalten, wie beim Vorgänger A56. Möglicherweise unterstützt das neue flexible Panel höhere Spitzenhelligkeiten oder eine etwas feinere Abstimmung der Farbdarstellung – konkrete Details fehlen aber noch.
Ein weiterer Punkt ist die damit verknüpfte Wahrnehmung des Produkts: Wenn Samsung auch in der Mittelklasse auf flexibelere Displays setzt, rückt die subjektive Qualität näher an Premium-Modelle heran. Gleichzeitig kann das aber Fragen zur Konsistenz aufwerfen, weil unterschiedliche Lieferanten bei gleichen Spezifikationen teils leicht unterschiedliche Displaycharakteristiken produzieren. Genau das war kürzlich auch beim Galaxy S26 FE Thema, bei dem ebenfalls TCL-Displays im Gespräch sind.
Blick nach vorn
Samsung hat offiziell noch nichts bestätigt. Dennoch deutet die Kombination aus Display-Diversifizierung und verbessertem Software-Stack (One UI 8.5 auf Android 16) darauf hin, dass das Galaxy A57 2026 auf jeden Fall ein attraktives Gerät werden dürfte. Die wahrscheinliche Markteinführung im ersten Quartal 2026 wird darum nicht nur für Fans des mittleren Preisbereichs interessant sein, sondern auch für Beobachter der Smartphone-Entwicklung und Display-Industrie.
Welche konkreten Unterschiede die TCL-Panels im Vergleich zu klassischen Samsung-Displays bringen werden, bleibt abzuwarten. Spannend wird, ob Samsung hier langfristig mehr seiner Modelle öffnen wird – nicht nur um Kosten zu sparen, sondern um technologisch agiler zu werden.
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