Samsung Galaxy A37 und A57: Kamera-Upgrades geplant
Samsung bereitet sich darauf vor, seine Mittelklasse-Smartphones Galaxy A37 und Galaxy A57 Anfang 2026 vorzustellen. Neben schnelleren Chips und frischer Software stehen vor allem die Kameras im Fokus der Verbesserungen.
Leaks und Gerüchte deuten darauf hin, dass Samsung bei der Bildqualität endlich signifikant nachlegen will. Wir schauen genau hin, was das konkret für dich bedeutet – und warum das für ein gutes Kamera-Erlebnis mehr ist als nur Megapixel-Zahlen.
Größerer Hauptsensor statt nur mehr Megapixel
Ein entscheidender Punkt bei Foto-Upgrades ist in der Regel der Hauptsensor. Sowohl das Galaxy A37 als auch das Galaxy A57 sollen künftig einen 50-Megapixel-Hauptsensor im 1/1,56-Zoll-Format bekommen. Das ist ein klarer Schritt nach vorne, denn größere Sensorformate können bei gleicher Megapixelzahl mehr Licht einfangen, was gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen zu besseren Ergebnissen führt.
Samsung setzt offenbar entweder auf den Sony IMX906-Sensor oder auf den eigenen ISOCELL S5KGNJ-Sensor, je nach Region. Beide Varianten sind im Mid-Range-Umfeld sehr respektabel und bieten durch optische Bildstabilisierung (OIS) sauberere und stabilere Bilder und Videos ohne Verwacklungen.
Unterschiede in den Sekundär-Kameras
Während beide Modelle beim Hauptsensor technisch gleichziehen, gibt es bei den Nebensensoren Unterschiede:
| Modell | Hauptkamera (Rückseite) | Ultra-Weitwinkel | Makro | Frontkamera |
|---|---|---|---|---|
| Galaxy A37 | 50 MP (1/1,56″) OIS | 8 MP | 5 MP | 12 MP |
| Galaxy A57 | 50 MP (1/1,56″) OIS | 13 MP | 5 MP | 12 MP (ISOCELL) |
Das A57 hat beim Ultra-Weitwinkel eine Auflösung von 13 Megapixeln, was bei Landschafts- und Gruppenfotos sichtbar feinere Details bringt als der 8 MP-Sensor des A37. Die Frontkamera bleibt bei beiden Modellen bei 12 Megapixeln, was solide Selfies ermöglicht, aber hier keine Revolution darstellt.
Was bedeutet das für die Bildqualität?
Eine größere Sensorfläche bedeutet tendenziell bessere Rauschunterdrückung, dynamischere Belichtung und stärkere Leistung bei Dämmerlicht. Das ist besonders in der Mittelklasse ein Bereich, in dem viele Smartphones Schwächen zeigen. Sollte Samsung hier wirklich aufwerten, könnte das die A-Serie konkurrenzfähiger machen.
Außerdem soll Samsung 4K-Videoaufnahme bei 30 fps über die Haupt- und Frontkamera unterstützen. Beim A57 könnte sogar der Ultra-Weitwinkel diesen Standard erreichen – ein Feature, das bei vielen günstigen Smartphones noch fehlt.

Kein Telezoom, aber solide Allround-Kamera
Ein Kritikpunkt bleibt: Telefoto-Zoom wird offenbar weiterhin nicht eingebaut. Das bedeutet, dass du für wirklich gute Zoom-Bilder weiterhin auf digitale Vergrößerung angewiesen bist – was detailarm und unsauber sein kann. Gerade in dieser Preisklasse wäre ein optischer Zoom ein starkes Kaufargument gewesen, wie es zum Beispiel bei älteren Modellen wie dem Galaxy A72 der Fall war.
Auch der oft kritisierte Makro-Sensor bleibt bei 5 MP, obwohl viele Nutzer diese Linse selten wirklich nutzen. Manche Analysten argumentieren bereits, dass Samsung lieber einen Tele-Sensor oder eine stärkere Dual-Kamera-Lösung verbauen sollte statt einer Makro-Linse, die kaum Mehrwert liefert.
Software spielt eine große Rolle
Hardware ist nur ein Teil der Kamera-Gleichung. Samsung hat in den letzten Jahren seine Foto-Software deutlich weiterentwickelt, etwa mit Funktionen wie Objekt-Radierer, Szenenerkennung und KI-basierter Bildoptimierung.
Auch wenn diese Features bislang eher in der Premium-Klasse glänzten, ist zu erwarten, dass One UI 8 bzw. 8.5 (hier geht’s zu unserem One UI 8.5 Update Tracker) viele smarte Verbesserungen bringt, die speziell bei Mittags- und Nachtaufnahmen merkbar sind.
A37 & A57 Kamera-Upgrade im Vergleich
Im Vergleich zu früheren Modellen wie dem Samsung Galaxy A36 oder A56 sind die Sensor-Aufwertungen ein Schritt in die richtige Richtung.
Doch im Vergleich zu Wettbewerbern wie Pixel- oder Motorola-Modellen im ähnlichen Preisbereich bleibt abzuwarten, ob Samsung die Bildergebnisse nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag überzeugend verbessert. Wichtig wird sein, wie gut das Zusammenspiel aus Sensor, Prozessor und Software funktioniert.
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Meine Einschätzung
Samsung bewegt sich hier auf einem vernünftigen Mittelweg zwischen Evolution und Anpassung an Marktstandards. Die größeren Sensoren und bessere Ultra-Weitwinkel-Hardware sind langfristig sinnvoller als bloße Megapixel-Rennen. Allerdings bleibt der fehlende Telefoto-Sensor ein Platzhalter, der Wettbewerbern einen Vorteil geben könnte, wenn du Wert auf echten Zoom legst.
Aus Nutzersicht könnte das bedeuten, dass die neuen A37 und A57 besonders dann glänzen, wenn du viel unterwegs fotografierst, Videos in hoher Qualität aufnehmen willst und kein Profi-Equipment brauchst. Für ambitionierte Fotografiefans, die Tele-Zoom oder herausragende Nachtaufnahmen erwarten, lohnt sich ein Blick in höhere Segmente.
Sollten sich weitere Leaks oder erste Testbilder vor dem Launch zeigen, werden wir uns diese Details erneut genau anzuschauen, da Software-Optimierungen oft erst im Alltag wirklich messbar werden.
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